
Die UN hat das Jahr 2025 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt und würdigt damit die Genossenschaftsidee, die weltweit für Solidarität und nachhaltige Entwicklung steht. In Deutschland wurde mit dem Genossenschaftsgesetz von 1867 eine neue Unternehmensform geschaffen, die bis heute nicht an Attraktivität verloren hat. Schon vor dem Gesetz wurde die Idee gelebt. So existierten in der Bergbauregion des Harzes früh Solidargemeinschaften, wie die 1825 gegründete Privat-Sparkasse zu Lerbach, die später als Genossenschaft firmierte. Die Volksbank im Harz eG mit Sitz in Osterode kann sich als Nachfolgerin der Privat-Sparkasse heute als Genossenschaft mit den ältesten Wurzeln in Deutschland bezeichnen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung zur Genossenschaftsgeschichte stehen zahlreiche Jubiläen, die den Erfolg der Genossenschaftsidee belegen. Die insgesamt 13 Vorträge reichen von 200 Jahre genossenschaftliche Selbsthilfe im Harz über 150 Jahre Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft in Hamburg bis zu 125 Jahre Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, 100 Jahre Seminar für Genossenschaftswesen in Köln und 75 Jahre Baugenossenschaft GENO50 in Wiesbaden.
Die Historiker-Genossenschaft eG ist mit sechs Vorträgen vertreten und stellt wesentliche Ergebnisse zur Genossenschaftsgeschichte aus ihren Projekten vor. Das ganze Programm hier
19. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte am 7. und 8. November 2025 in Hamburg Thema: Internationales Jahr der Genossenschaften 2025: Wir feiern Genossenschaften
