Tag Archives: Genossenschaftsgeschichte

Interview zu Raiffeisen mit Dr. Holger Martens

Der Deutsche Genossenschafts-Verlag hat in seinem Jahresbericht „Die deutschen Genossenschaften 2017“ anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen das „Sonderthema: Das Raiffeisen-Jahr 2018“ aufgenommen. Neben verschiedenen Experten zum Thema kommt auch Dr. Holger Martens, Vorstand der Historiker-Genossenschaft, zu Wort. In dem Interview spricht Dr. Martens über die Bedeutung Raiffeisens für die Gründungsgeschichte der Genossenschaft und deren weitere Entwicklung.

 

Lesen Sie hier das vollständige Interview.

Was schafft Genossenschaft? – Radiobeitrag

Das Kulturradio des rbb widmet sich in seiner Sendung „Kulturtermin“ am Mittwoch dem 28.06. um 19.04 Uhr dem Thema Genossenschaft.
Die Redakteurin Elisabetta Gaddoni begibt sich auf die „Suche nach einer alten Idee und ihren neuen Formen“ und hat unter anderem den Geschäftsführer der Historiker-Genossenschaft Dr. Holger Martens interviewt.

Den Beitrag können Sie am 28.06.2017 um 19.04 Uhr live per Radio oder Internetstream hören unter:
www.kulturradio.de

(danach ist der Beitrag in der Mediathek des rbb zu finden)

Die Internationale Genossenschaftstagung in Luzern

Holger Martens über die Genossenschaftliche Identität
als kulturelles Erbe


Vom 14.09. bis 16.09. diesen Jahres fand die Internationale Genossenschaftstagung in Luzern statt.
Die Historiker-Genossenschaft eG war mit einem Vortrag von Dr. Holger Martens vertreten.

Darin weist Holger Martens erstmals auf die kulturellen Auswirkungen der „Genossenschaftsbewegung“ hin.
„Die Genossenschaft unterscheidet sich von anderen Unternehmensformen durch ihre besondere Werteorientierung. Demokratie, Solidarität, Selbsthilfe, Gleichheit, Selbstverantwortung, Gerechtigkeit und Freiwilligkeit bilden den Kern der genossenschaftlichen Kultur, die die Genossenschaften und ihre Mitglieder verbindet, ihr Handeln prägt und ihnen Orientierung gibt – somit die genossenschaftliche Identität bestimmt.“
Martens spricht über die Entstehungszeit der Genossenschaften, ihrem kulturellen Erbe, und über die Veränderungen der Genossenschaften insbesondere während der NS-Zeit.

Lesen Sie hier den vollständigen Vortrag.

Am 28. und 29. Oktober findet in Hamburg die
11. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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11. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte


vom 28. – 29. Oktober 2016

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung zur Genossenschaftsgeschichte steht die Entstehung und der Untergang der co op AG und die Entwicklung der Konsumgenossenschaften in Westeuropa.

Die Tagung beginnt am 28. Oktober um 12.00 Uhr,
Tagungsort: „Klub“ im DGB-Haus,
Besenbinderhof 62, 20097 Hamburg,
Teilnahmebeitrag 20 Euro, Studierende 10 Euro.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Anmeldungen bitte an
Heinrich-Kaufmann-Stiftung, Dr. Burchard Bösche
Tel. 040 – 2800 30 50
boesche@kaufmann-stiftung.de

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Historiker-Genossenschaft eG auf Erfolgskurs

Ein Jahr nach dem Start können die Genossenschaftsgründer Dr. Andrea Brinckmann und Dr. Holger Martens eine positive Bilanz ziehen. Mit Aufträgen der EDEKABANK, des DRK Hamburgs und der Hafentechnischen Gesellschaft (HTG) zum jeweils anstehendem Jubiläum, konnten seit Jahresbeginn gleich drei Projekte in Angriff genommen werden. „Um unsere Aufträge zu bearbeiten, haben wir bereits zwei sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen, darüber hinaus sind zwei Honorarkräfte für uns tätig. Wir werden unser Team weiter verstärken“, so Dr. Holger Martens.
Dr. Andrea Brinckmann freut sich besonders über die Themenvielfalt, die sich in den Projekten und der soeben fertig gestellten Broschüre zur Geschichte der Hamburger Flutopfer-Stiftung von 1962 widerspiegelt: „Mit der EDEKABANK erforschen wir einen beeindruckenden Teil der deutschen Genossenschaftsgeschichte. Aus einem kleinen Kreis von Einzelhändlern hat sich die EDEKA-Gruppe auf der Grundlage der Genossenschaftsidee zum größten Lebensmittelhandelsunternehmen in Deutschland entwickelt. Die Hafentechnische Gesellschaft (HTG), ein in Hamburg ansässiger gemeinnütziger Verein, die sich seit bald 100 Jahren der technisch-wissenschaftlichen Zusammenarbeit widmet, ist nicht nur in Deutschland hoch angesehen, sondern genießt internationales Renommee. Mit großem Respekt begegnen wir der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes, umso mehr freuen wir uns, dass wir 150 Jahre DRK-Geschichte in Hamburg darstellen dürfen. Mit unserer Erfahrung gewährleisten wir, dass Unternehmen, Vereine und Stiftungen mit ihrer Geschichte bei uns gut aufgehoben sind.“
Die Historiker-Genossenschaft eG kooperiert mit der Arbeitsstelle für Genossenschaftsgeschichte der Universität Hamburg und unterstützt im Internationalen Jahr der Genossenschaften die Koordination der Ringvorlesung: Genossenschaftlicher Wohnungsbau – Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen einst und jetzt. Die ebenfalls initiierte Sonderausstellung im Museum der Arbeit zum Thema Wohnungsbaugenossenschaft wird Mitte November 2012 eröffnet. Dazu jetzt lesen: Die e.G. – Eine Idee macht Geschichte, der Artikel des Genossenschaftshistorikers Dr. Holger Martens wurde bereits in mehreren Verbandszeitzeitschriften abgedruckt. (siehe dazu www.historikergenossenschaft.de )
Den Aufbau des Medizinhistorischen Museums Hamburg am UKE unterstützt Dr. Andrea Brinckmann: „Dauerausstellung, Sonderausstellungfläche und Hörsaal bieten in einem historischen Schumacher-Bau eine hervorragende Basis für ein interessantes Ausstellungsprogramm mit Begleitveranstaltungen. Wir engagieren uns für dieses neue Museum.“
Die positive Entwicklung der Historiker-Genossenschaft eG ist für Dr. Holger Martens zugleich ein Beleg für das Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft. „Es gibt ein großes Interesse an unseren Dienstleistungen. Tradition und Innovation ergänzen sich in einem erfolgreichen Unternehmen, einem erfolgreichen Verein oder einer erfolgreichen Stiftung. Wir sind die Experten, um die Schätze einer identitätsstiftenden Geschichte zu finden und zu heben, damit sie für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden können.“

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